Im November 2009 haben sich einige Reutlinger Gastronomen zur Reutlinger Gastro Initiative zusammengetan.
Diese Initiative ist nun ein eingetragender Verein.

.Eine Hauptintention der Initiative besteht darin, für Anliegen an die Stadtverwaltung eine Lobby zu schaffen und so bürokratische Wege zu verkürzen. Frei nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.
Eine weiteres Ziel ist, gemeinsam der Abwanderung der Reutlinger entgegen zu wirken und Reutlingen in den Köpfen der potenziellen Gäste als „Ausgehstadt“ zu positionieren, sowie verstärkt Nicht-Reutlinger für unsere Stadt zu begeistern.
Ziele der REUTLINGER GASTRO INITIATIVE e.V. in Kurzfassung:
• Förderung der Innenstadtbelebung in Reutlingen durch Mitwirkung und Unterstützung entsprechender kommunaler Maßnahmen
• Spezifische Förderung von Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen bzw. Trendgastronomie und Discotheken
• Präsentation der einzelnen Mitgliedsbetriebe
• Intensive Öffentlichkeitsarbeit
• Akquirierung von Werbepartnern und Sponsoren
• Zusammenarbeit mit der Stadt Reutlingen, der StaRT, RT Aktiv sowie Vereinen und Verbänden
• Maßgebliche Beteiligung bei Marketingmaßnahmen, welche die Stadt betreffen
• Gemeinsames Erscheinungsbild und gemeinsame Aktivitäten, Werbe- und Marketingmaßnahmen
• Mitgliederwerbung
• Kooperation mit der DEHOGA (Kreisstelle Reutlingen)
.


Die Stuttgarter hatten schon viel früher eine Gastronomievertretung....



Medienpartner
14.06.2010

Einkaufsnacht
Schlemmen und Shoppen für Nachtaktive

Von Elke Schäle-Schmitt

REUTLINGEN. Je später der Abend, desto zahlreicher die Gäste - und desto jünger. So könnte man die sechste Reutlinger Einkaufsnacht in einem Satz zusammenfassen. »Grillen Genießen« lautete das Motto, das sich StaRT (Reutlinger Stadtmarketing) und RT-aktiv, die Interessengemeinschaft des Einzelhandels, ausgedacht hatten. Den Reutlingern wie den Einkaufsbummlern aus dem Umland schien's zu gefallen:
Eine lange Einkaufsnacht: Mit Dämmer-Shopping und Leckereien vom Grill.
Eine lange Einkaufsnacht: Mit Dämmer-Shopping und Leckereien vom Grill. FOTO: Markus Niethammer
Scharenweise nutzten sie die laue Sommernacht, um preisgekrönten Grillmeistern auf der Marktplatzbühne beim Brutzeln zuzuschauen oder sich von einer Genießerstation zur nächsten zu schlemmen. Echte Staugefahr bestand allerdings erst nach Einbruch der Dunkelheit und vorwiegend an den bekannten Hotspots: Marktplatz, Wilhelmstraße, Oberamtei-/Kanzleistraße und, wegen des Erdbeerfests, in der Katharinenstraße.

Salat vom Grill
»Es wird Salat gegrillt auf dem Reutlinger Marktplatz, das gab's noch nie«, verkündet Steffi Renz, die das auf einen Großbildschirm übertragene Werkeln von »Grillkönig« Peter Dölker auf der Bühne kommentiert. Die gegrillten Salatherzen begeistern das Publikum nur bedingt. »Hm, hat viel ... Salatgeschmack«, meint zögerlich Gerhard Krause. Großen Anklang finden dagegen die frischkäsegefüllten Champignons. An einem anderen Tisch werden Hähnchenbrust und Gemüsespieß per hochgerecktem Daumen gelobt, während Grillmeister Dölker auf der Bühne die Fünf-Finger-Garprobe erläutert und in die Geheimnisse des Fischgrillens einweiht.

Die ordentlich Qualm ausstoßenden Grillstationen entlang der Wilhelmstraße treffen den Publikumsgeschmack jedenfalls exakt: Überall hat man die Wahl zwischen bewährten und ausgefalleneren Schmankerln. Bei der Metzgerei Schneider gibt's neben Halssteaks auch Garnelen. Vor dem Café Sommer lässt sich Iris Orendi einen Geflügelspieß mit Chilidipp schmecken, während ihr Begleiter Frank Bühler die klassische Rote bevorzugt: »Da weiß man, was man hat.« Ob die beiden die Einkaufsnacht auch zum Shoppen nutzen? »Das hab ich heute Morgen schon ohne ihn in Ruhe gemacht«, sagt Iris Orendi.

Und was ist mit Fußball? Immerhin kickt in Südafrika gerade England gegen die USA. Frank Bühler lässt das kalt: »Ich schaue nur, wenn unsere spielen.« Die wahren Fußballfreaks findet man in der Einkaufsnacht beim Public Viewing vor der Markthalle. Der Weg dorthin führt an Peter Eiseles Zigarrengeschäft vorbei, wo eine bildhübsche Kubanerin mit dem klangvollen Namen Maite Mendoza Morales aus fünf verschiedenen Tabaksorten Zigarren rollt, deren Maße beinahe an die einer Grillroten heranreichen. Sascha Heiner hat sich bereits ein Exemplar gesichert und will damit ins Mezcalitos, »weil man dort rauchen darf«.

Das ist auch beim Public Viewing an der Markthalle erlaubt, vielleicht einer der Gründe, dass es so gut besucht ist. Drinnen im Gebäude herrscht dagegen alles andere als Gedränge, ein Schicksal, das die Geschäfte in der Wilhelmstraße mit der Markthalle teilen: Sowohl bei Breuninger als auch bei Zinser haben die Kassiererinnen Zeit für einen Kolleginnenschwatz. Auf der Straße werden zu Beginn des Abends denn auch kaum Einkaufstüten gesichtet, erst gegen später tragen immer mehr Passanten Neuanschaffungen spazieren.

»Die Stadt ist voll«
StaRT-Chefin Tanja Ulmer und Edgar Lehmann von RT-aktiv sind's zufrieden. »Die Stadt ist voll, das Konzept geht auf«, lautet gegen elf Uhr Ulmers erstes Fazit. Und Breuninger-Geschäftsführer Lehmann erwartet etwa gleich hohe Umsätze wie im vergangenen Jahr, wenn auch anders verteilt: »Damals trieb das kühle, regnerische Wetter die Menschen eher in die Geschäfte, diesmal wird die Gastronomie jubeln.« Draußen auf der Marktplatzbühne ist vor immer noch vollbesetzten Tischen mittlerweile Philipp Glauser vom World Barbecue Team Switzerland zugange. Glauser ist extra aus Zürich angereist, um seinen erkrankten Kollegen, den in Metzingen lebenden Marc-Etienne Thon, zu vertreten.

Schon am Vormittag sahen die Reutlinger beim Erdbeerfest in der Katharinenstraße rot. »Süße, leckere Erdbeeren! Kaufen Sie Erdbeeren!« An mehreren Ständen preisen Fünftklässler der Eichendorff-Realschule reife Früchtchen an, tun das für einen guten Zweck - ihren eigenen. Im September wollen die fünf Parallelklassen nach Sylt ins Schullandheim gehen. Und damit alle mitkönnen, wird durch den Erdbeerverkauf die Reisekasse aufgebessert.

Kurz vor Schichtende um acht Uhr abends sind die jungen Obstverkäufer mit dem Umsatz hochzufrieden. Zufrieden ist auch Elke Reichenbach, die vor ihrem Teeladen einen kühlen Drink aus Grüntee und Fruchtsäften kredenzt. »Endlich mal richtig Leben in der Katharinenstraße«, sagt sie. Auch Juwelier Stefan Lachenmann freut sich über den ganztägig starken Publikumsverkehr, den er der glücklichen Verknüpfung von Erdbeerfest und langer Einkaufsnacht zuschreibt. Dabei steht für ihn nicht der Umsatz direkt am Aktionstag im Vordergrund. (GEA) 




Medienpartner10.06.2010 

Grillen und Genießen: Lange Einkaufsnacht

REUTLINGEN. Shoppen ist für gewöhnlich Frauensache. Und Grillen, das ist was für Kerle. Bei der sechsten langen Einkaufsnacht am Samstag, 12. Juni, kommen in der Reutlinger Innenstadt beide Geschlechter auf ihre Kosten, denn dieses Jahr lautet das Motto »Grillen und Genießen«, frei übersetzt: Sie kauft ein, er haut rein.
Ralf Mädler, Jörg Ottmar, Tanja Ulmer und Uwe Grauer (von links) können es kaum erwarten, bis endlich losgegrillt wird in der Reutlinger City.
Ralf Mädler, Jörg Ottmar, Tanja Ulmer und Uwe Grauer (von links) können es kaum erwarten, bis endlich losgegrillt wird in der Reutlinger City. FOTO: Carina Stefak
Erstmals sind nun neben den Einzelhändlern auch die Gastronomen mit von der Partie, erklärt Ralf Mädler von »RT-Aktiv«. Open-Air, also draußen vor den Lokalen, wird dann gebrutzelt - aber: mit Anspruch. »Die Aufgabenstellung«, wie Mädler es nennt, »war, ein höheres Niveau zu bieten, als das der klassischen Roten und des Schweinehalses.« Was Besonderes soll's sein und ruhig auch ein bisschen exquisiter als man es so kennt. Die Übersicht auf dem Flyer verspricht etwa Scampispieße, exotische Geflügelspieße oder Vegetarisches vom Rost.

Von Speiserestaurants über Cafés bis hin zu Bars - alle sind dabei, zwanzig an der Zahl. Besonderen Wert legten die Veranstalter auf eine gewisse Weitläufigkeit und Dezentralität. »Die Leute sollen laufen müssen«, findet Jörg Ottmar von der Reutlinger Gastro-Initiative (RGI). Ein paar Fixpunkte, bei denen man auf jeden Fall vorbeischauen sollte, gibt es aber dennoch.

Brutzeln auf der Bühne
Am Weibermarkt ist Showgrillen geboten und ebenso auf dem Marktplatz. Dort zeigen Peter Dölker, Deutscher Grillmeister von 2007 und 2008, und Marc-Etienne Thon, Mitglied des World Barbecue Team Switzerland ihre Brutzelkünste und versorgen die Besucher aber nicht nur mit Köstlichkeiten vom Grill, sondern auch mit Tipps für den heimischen Rost. Abwechslungsreiche Durstlöscher gibt's bei der Cocktailbar, die die RGI stellt, beim Ausschank von Reutlinger Bier, beides am Marktplatz, oder bei den einen oder anderen Erfrischungsständen der Einzelhändler.

»Die Musik spielt diesmal nur eine untergeordnete Rolle«, erklärt Tanja Ulmer von »StaRT«. Einige Geschäftsinhaber der oberen Wilhelmstraße hätten aber durchaus die eine oder andere Band gebucht. Jörg Ottmar ergänzt: »Die Live-Musik haben wir schon durch die Live-Nacht und durch die Nachtschwärmer ganz gut abgedeckt.« Langfristig wolle die RGI aber nicht nur auf Partynächten aktiv sein, sondern »auch zunehmend auf Veranstaltungen, wie diesen«, so Ottmar. (ste)

10.06.2010

Die Wilhelmstraße wird heuer rauf und runter gegrillt



Reutlingen. Bei der langen Einkaufsnacht, die am Samstag über die Bühne geht, mischen erstmals auch die Gastronomen kräftig mit: Getreu dem Motto "Grillen und Genießen" wird die Stadt zur bunten Flanier- und Grillmeile.

Cevapcici, Grill-Gemüse, Steaks, Scampispieße und vieles mehr: Dass in Reutlingen am Samstag allenthalben gegrillt wird, hat einen guten Grund. "So bekommen die Frauen ihre Männer einfacher mit in die Stadt", witzelt Tanja Ulmer, die Chefin der Stadtmarketing und Tourismus GmbH (StaRT). Denn schließlich bezeichnen die Herren der Schöpfung das Grillen ja gerne als ihre Domäne.

Und als Sahnehäubchen der Veranstaltung kommen dann auch noch zwei echte Könner, die den Umgang mit dem Grill wahrhaft meisterlich beherrschen: Ab 19 Uhr wird auf einer Bühne auf dem Marktplatz Peter Dölker, Deutscher Grillmeister von 2007 und 2008, sowie Marc-Etienne Thon, Mitglied des World Barbecue Team Switzerland, in die hohe Kunst des Grillens und des Barbecue einweihen und dabei auch allerlei Tipps und Tricks verraten. Dölker ist übrigens ein waschechter Reutlinger - und Thon kommt aus Metzingen. Damit das Treiben auf der Bühne auch für alle Besucher gut zu sehen ist, wird eine große Leinwand aufgestellt. Und für Durstige gibts auf dem Marktplatz Bier und Cocktails.

"Grillen und Genießen" heißt dieses Jahr das Motto der verkaufslangen Einkaufsnacht, bei der erstmals auch die Reutlinger Gastronomiebetriebe mit ins Boot geholt wurden. Auf diese Weise wolle man Gastronomie und Einzelhandel verbinden, beide Bereiche fördern und integrieren, erklären Ulmer und Ralf Mädler von RT-aktiv sowie Jörg Ottmar und Uwe Grauer von der Reutlinger Gastro-Initiative (RGI), die vor rund einem Jahr gegründet wurde. Der RGI gehören derzeit ungefähr 20 Gastronomen an, informierten Grauer und Ottmar jetzt beim Pressegespräch.

Es ist Sommer, die Fußballweltmeisterschaft steht bevor, da sei das Thema Grillen einfach nahe liegend gewesen, begründet Ulmer. Weshalb sich die Gastronomen allerhand lukullische Leckereien vom Rost ausgedacht haben.

Gegrillt wird übrigens vor den Lokalen, also "open air", das Angebot reicht von Spare-Ribs über Westernsteaks bis hin zu gegrillten Fruchtspießen. Rote Würste und Schweinehals wurden allerdings ausgegrenzt: Man habe bewusst ein hohes Niveau angestrebt, um die Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen zu können.

Beteiligt sind die unterschiedlichsten Gastronomiebetriebe - die Spanne reicht von der Bar bis hin zum Speiserestaurant. Auf diese Weise wird quasi das ganze Spektrum rauf und runter gegrillt, die Lokale haben sich immer passend zu ihrer Zielgruppe kulinarische Speisen einfallen lassen.

Neben dem Highlight auf dem Marktplatz gibt es auf dem Weibermarkt aber auch noch ein spezielles Event: Hier finden jeweils um 20, 21, 22 und 23 Uhr Grillshows mit "Haux & cooking concept" statt.

Selbstverständlich haben sich auch die Einzelhändler jede Menge für ihre Kunden, die bis Mitternacht einkaufen können, einfallen lassen. In den Geschäften werden viele Attraktionen und Aktionen geboten, selbstverständlich können auch nützliche, praktische und schöne Dinge eingekauft werden, die zu einem gelungenen Grillabend beitragen. Von der Grillschürze bis zum kompletten Grill ist also allerlei in den Geschäften zu bekommen.

Wer hingegen Lust auf rote Früchtchen vom Feld verspürt, sollte auch in die Katharinenstraße pilgern. Denn das dort angesiedelte Erdbeerfest - das die Erdbeere in mannigfaltiger Weise präsentiert - wird ebenfalls am 12. Juni stattfinden. Das Erdbeerfest beginnt schon tagsüber und geht der langen Einkaufsnacht wegen dieses Mal auch bis tief in die Abendstunden.

13.06.2010

Für einen Abend Karibik

Reutlingen. Einkaufen bis Mitternacht, dazu Cocktails und Gegrilltes an fast jeder Straßenecke: Die Aktion des Stadtmarketings StaRT in ihrer sechsten Auflage war am Samstag ein Erfolg, sagen auch die Geschäftsleute.

Einfach mit der Menge mitschwimmen - oder besser noch: Einfach zwei Stunden im Straßen-Café am Marktplatz sitzen und schauen, was sich tut. Die Reutlinger Einkaufsnacht sorgte bei sommerlichen Temperaturen für volle Geschäfte und lange Schlangen an den Cocktailbars und vor den Grills.

Denn das war das Motto der Veranstaltung: Shoppen, bummeln, grillen und genießen. Zwei Dutzend Reutlinger Gastronomen hatten eingeheizt und bruzzelten um die Wette. Wobei Rote Würste und fettiger Schweinehals kaum eine Chance hatten. Scampi, Gemüsespieße und US-gewürzte Spare Ribs oder Westernsteaks sowie Cevapcici mussten es mindestens sein. Das Publikum stand dafür Schlange - schon lange bevor es dunkel wurde.

Und von den Profis auf der Marktplatzbühne lernten sie auch, wie gegrillter Fruchtspieß geht - ohne dass die Deckfarbe schwarz dabei herauskommt. Ein richtiger Grill raucht nicht, so lautete die oberste Lektion. Und wenn doch, dann wird man nie Deutscher Meister. Peter Dölker war das schon zweimal und zeigte einige Tricks. Auf die Bühne kam später noch ein Schweizer Küchenmeister, der buchstäblich in letzter Minute herbei geeilt war, weil der zunächst angesagte Eidgenosse erkrankt war.

"Sie dürfen jetzt gerne probieren, bringen den Teller und das Besteck aber bitte wieder auf die Bühne", so der Appell von Steffi Renz, die den kulinarischen Treff moderierte, bei dem es die rund 1000 Besucher nicht allzu lange auf den Bänken hielt. Eine solche Kochshow macht natürlich Appetit auf mehr. Barbecue vom Feinsten - und doch so einfach zubereitet, wenn man sich an die Grundregeln hält.

Indes: Dieses "stets grillen ohne Rauch!" gelang weniger Geübten auf der langen Meile zwischen Karlsstraße und Albtorplatz nicht immer. Und so waberte hier und da auch fettiger Qualm durch die Gassen. Sehr professionell ging es dafür wieder an den Grillplätzen auf dem Weibermarkt zu. "Haux & cooking concept" bot neben seinen Grillshows auch viele Haushaltsartikel an, die das Bruzzeln angenehmer und praktisch machen.

Rundherum gab es bei der langen Einkaufsnacht Reutlinger Bier oder leckeren Caipirinha - auch ohne Alkohol. Ein Buchladen, der sich auf ein großes Prosecco-Publikum eingestellt hatte, musste jedoch schon um 21. 30 Uhr kapitulieren. Der gewaltige Andrang ließ das perlende Getränk zügig ausgehen. Ganz anders war das mit den Erdbeeren. Erdbeersekt, Bowle und schokolierte Früchte: Bis spät in den späten Abend hinein balancierten Nachtschwärmer pfundweise Schälchen voll mit den roten Früchten durch die Menschenmenge. "Es war eine gute Entscheidung, das Erdbeerfest in der Katharinenstraße mit der Einkaufsnacht zeitlich zusammen zu legen", wird Tanja Ulmer vom Tourismus- und Stadtmarketing StaRT später sagen.

Das große Schaufenster-Bummel-Publikum freute sich sichtlich über einige Sonderaktionen der Reutlinger Geschäftsleute. "Ich kauf ja sonst eher im Stress ein", bekannte beispielsweise Anja aus Rommelsbach, "aber hier lassen wir uns einfach treiben - und dann kaufen wir nach Lust und Laune ein". Und Stefan Suszek vom schwedischen Textiler H&M verwies darauf, "dass sich bei uns die samstägliche Hausbar längst etabliert hat."

Shoppen als Anreiz zum Essen und Trinken - ebenso andersherum: Reutlingen war diese eine laue Sommernacht lang wieder einmal karibisch oder mediterran. Und es bedarf übrigens keiner Sondergenehmigung mehr, an Samstagen bis um Mitternacht zu öffnen. Daran erinnerten bei einer Zwischenbilanz am späten Abend Tanja Ulmer und Edgar Lehmann von Breuninger.

Die Geschäftsleute riefen, die Kunden kamen. "Ich habe diesmal außerordentlich viele junge Leute in der Stadt und im Geschäft ausgemacht," so Lehmann. Häufiger könnte aber weniger sein: Die Veranstalter wollen am Nachtshopping festhalten - zweimal im Jahr soll aber zunächst genügen.

Medienpartner


GEA vom 12.04.2010
Feiern - Laute Bands in vollen Bars: Live-Nacht in Reutlinger Kneipen war lang und lockte über 6 000 Besucher
Von »Neue Heimat« bis Karaoke

Von Benjamin Dürr

REUTLINGEN. Aller guten Dinge sind dreißig. Dreißig Bands, dreißig Bars, dreißig Grad. Die Live-Nacht in Reutlinger Kneipen zwischen süd-östlichem Burgplatz und nord-westlichem Karlsplatz macht die Innenstadt zur Party-Meile von über sechstausend Feiernden und die kleinen Kanzlei-, Rathaus- und Katharinenstraßen um den Marktplatz zu Hauptstraßen.

Denn von dort sind die Wege nicht weit in alle Richtungen: Zum »Dolce« nicht mit der Band »Soulshadows«, deren Name Musik-Programm ist. Zum »Vis à Vis« nicht, wo Indie-Rock von »Neue Heimat« erklingt. Nicht zur Markthalle und zum südamerikanischen »Mezcalitos«, wo »Alex Papas« und »Wesley da Silva« kubanische Klänge und brasilianische Sounds spielen. Auch in anderer Richtung, im »En Ville«, wo »El Duo Domo« Flamenco präsentiert.

Karaoke im »Corner« am Tübinger Tor, die gute Laune von »Friedhelm Judt und Erich Brandtner« im »Gasthaus Falken«, die »Like Ice in the Sunshine« und »I?m walking on sunshine« spielen.

Wippende Besucherbeine
Nur ein paar Schritte Richtung Marktplatz im Irish Pub - passend zu gut gefüllten Guiness-Gläsern und zur gemütlich-rustikalen dunklen Holzverkleidung - zupften »Tumblin Weed« Irish Rock und Folk: keltische Melodien im Ohr, grüne Landschaften im Kopf. Auch auf der unter der Belastung knarzenden Holztreppe zum zweiten Stock im Irish Pub wippen Besucher-Beine.

An der Ecke Oberamteistraße/Kanzleistraße tanzen auf engstem Raum zur DJ-Musik Dutzende - auch auf der Straße. In der beinahe benachbarten »Hausbar« ist kein Durchkommen, wo »Best oph« auf Akustik-Gitarren Musikwünsche erfüllen und das Beste von AC/DC, The Eagles (»Hotel California«) und den Rolling Stones interpretieren.

Das Schaufenster ist dort zur Bühne geworden, im »Rein weiß« schräg gegenüber, wo »Shakespeare in Stereo« die jungen Männer-Stimmen zu den Chart-Hits von Milow erheben, stehen leere Getränkekisten unter dem Mischpult der Musikanlage: Die Bands der Reutlinger Live-Nacht machen Musik zum Spaß, zur Freude der Feiernden. Und deshalb mit viel Einsatz.

Mit Biss zum letzten Ton, keine Müdigkeit bis zum Ende, das die Veranstalter der Reutlinger Gastro-Initiative (RGI) für zwei Uhr geplant haben. Zum dritten Mal bereits ist ihre Live-Nacht zwischen spätem Samstag und frühem Sonntag zum Magneten mit Anziehungskraft über die Stadtgrenzen Reutlingens hinaus.

Dreißig Bands mit dreißig Stilen in dreißig Bars. Dreißig Grad - gefühlt - im Innern der Kneipen, die oft keinen Platz lassen zum Luft-Holen. Haut an Haut. Glas um Glas.

Getränke gegen austrocknende Kehlen, die Veranstalter - Motto und Auftrag »für ein lebendiges Reutlingen« - sind zufrieden: »Die Stadt hat gelebt«, sagt mit heiserer Stimme am Sonntagmorgen Wolfgang Kohla von der Reutlinger Gastro-Initiative.

Und: »Wir haben was bewegt.« Über sechstausend Feiernde in der Nacht, und für die Veranstalter das Ziel, beim nächsten Mal noch mehr zu erreichen. Wolfgang Kohla sagt, es dürften gern noch mehr Kneipen sein. (GEA)


12.04.2010

Reutlingen. Die Reutlinger Gastroinitiative lockte mit ihrer dritten Live-Nacht wieder tausende Besucher in die 30 Locations. Und während hier und da noch geschwoft wurde, wünschte sich mancher Gast schon mehr.

"Sowas muss man öfters machen": So zumindest lautete das Urteil von Maria, die mit ihrer Freundin Isabell zur Reutlinger Live-Nacht am späten Samstagabend gekommen war und schlichtweg begeistert zeigte. Denn: "Das ist richtig geil hier!"

Genau so oder ähnlich dürfte das am Samstagabend das Gros der Besucher gesehen haben. Schließlich hatte die Reutlinger Gastroinitiative (RGI) bereits zum dritten Mal tief in die Kulturkiste gegriffen und insgesamt 30 Live-Acts für 30 Locations engagiert. Und alle hatten, trotz der unterschiedlichen Stilrichtungen, eines gemeinsam: Sie sorgten für eine tolle Partystimmung in der Stadt, teilweise gab es kein Durchkommen mehr durch die Kneipen und Lokale. Zum großen Treffpunkt unter freiem Himmel hatte sich am Samstagabend erneut die Oberamtei- Ecke Kanzleistraße verwandelt. Zwar meinte manch einer der Besucher, dass es hier schon mehr Besucher gegeben hätte. Dies könnte aber auch an der recht frischen Nacht gelegen haben, sodass die Partypeople lieber einen Abstecher in eines der Lokale unternommen haben.

Manchmal scheiterte der Besuch aber schon am Reinkommen. "Da kommst Du nicht durch", war da beispielsweise vor dem Nürtinger Hof der freundlich warnende, aber durchweg ernstzunehmende Hinweis für diejenigen, die nicht lange warten wollten. Bei vielen hatte sich gerade bei dieser Location schnell herumgesprochen, dass man den Frontmann der Band "Rough Enough", "ein wild herumhüpfender Kerle", unbedingt gesehen haben müsse.

Während die Gäste in der Reutlinger Traditionskneipe aber definitiv ihr ganz eigenes Sardinenbüchsenerlebnis hatten, hatte Zucca-Chef Uwe Naeter vorausgedacht und sich persönlich an der Tür seines Lokals postiert. Denn: Um seinen Gästen ein wenig mehr Platz zum Trinken und Schunkeln zu den Evergreens von Horst und Helmut zu lassen, versuchte Naeter die Besucherzahl in einem angemessenen Rahmen zu halten. "Bombastisch", lautete letztlich das Urteil des Gastronomen.

Und dass in der Nacht noch was gehen würde, davon zeigte sich Taxifahrer Nikos überzeugt. Er hat sich mit einem nagelneuen Benz vor drei Monaten selbständig gemacht. Bereits nach wenigen Wochen wisse er um die Verschiedenheiten seiner Fahrgäste; glücklicherwiese sei ihm das unschöne und übelriechende Ergebnis übermäßigen Alkoholgenusses auf den Ledersitzen des neuen Wagens bisher erspart geblieben. Sollte es dennoch dazu kommen, müsse der Verursacher für Reinigung und Verdienstausfall aufkommen - und das will Nikos notfalls auch mit Hilfe der Polizei durchsetzen.

Dass alles sehr, sehr gut laufe, bestätigte ebenfalls der RGI-Vorsitzende Uwe Grauer: "Es sind sehr nette, sehr gut gelaunte Leute unterwegs." Dem Ruf nach mehr Veranstaltungen wie der Live-Nacht erteilte er dennoch eine Absage. Denn: "Mehr bekommen wir vom Aufwand her nicht hin." Außerdem sei das Angebot aus Live-Nächten und beispielsweise den Nachtschwärmern ausreichend. Darüber hinaus müsse auch auf die Anwohner Rücksicht genommen werden.

Dennoch sei die Aktion, sagte Grauer weiter, letztlich nicht nur eine Werbung für das Reutlinger Nachtleben und die Gastronomie, sondern für die gesamte Stadt. Und so hatten sich neben den Reutlingern Partygängern wiederum unzählige Gäste von auswärts ins Getümmel gestürzt.

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Zeichen setzen und die Stadt beleben
VON ANDREAS DÖRR
REUTLINGEN. Was im Herbst des vergangenen Jahres als Idee geboren wurde, hat sich innerhalb weniger Monate zu einer Interessengemeinschaft entwickelt, die in Reutlingen Zeichen setzen will. Ein Ziel: die Innenstadt beleben. Ob das den annährernd dreißig Gastronomen, die sich bislang der »Reutlinger Gastro-Initiative« (RGI) angeschlossen haben, gelingt, wird sich bereits am Samstag, 4. April, weisen. Dann werden in zweiundzwanzig Gaststätten zweiundzwanzig Bands präsentiert, die live und unverdünnt für Stimmung sorgen. Von Rock über Blues bis Soul, Funk oder Latin reichen die Musikstile, die das Publikum bei freiem Eintritt genießen kann. Der Clou: Die Bands beginnen alle um 21 Uhr, spielen 40 Minuten, machen 30 Minuten Pause und legen dann erneut los. Für die Fans bedeutet dies, dass sie in den Pausen bequem von Kneipe zu Kneipe pilgern können, ohne einen Auftritt zu verpassen.

Langjährige Erfahrung

Mit dieser »Live Nacht« begibt sich die »Reutlinger Gastro-Initiative« erstmals öffentlich auf einen Weg, der im Laufe der Jahre viele Abzweigungen, Kreuzungen, Haupt- und Nebenstraßen bekommen soll. »Wir wollen in Reutlingen etwas bewegen«, sagt Uwe Grauer, Betreiber des »Mezcalitos«. Waren es beim ersten Treffen zwölf Gastronomen, so sind es heute fast drei Mal so viel, die ihr gastronomisches Wissen, ihre langjährige Erfahrung und ihre Lust auf Veränderung in die Initiative einbringen. »Es war in erster Linie Mundpropaganda, die für Zulauf gesorgt hat«, sagt Uwe Marchl, Geschäftsführer der »Zentrale«.

Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die »spezifische Förderung« gastronomischer Betriebe und die Beteiligung bei größeren Events. Gepflegt, beziehungsweise angestoßen werden soll deshalb die Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Stadtmarketing (StaRT), mit RT-Aktiv sowie Vereinen und Verbänden. Sondierungsgespräche habe es bereits gegeben, sagt Jörg Ottmar von der »Färberei 4«. »Und die Resonanz war positiv.«

»Wir wollen nicht, dass die Leute nur nach Stuttgart gehen, um dort den Abend zu verbringen«, sagt Grauer, der die Attraktivität der heimischen Gastronomie durch die RGI aufpeppen will. »Das Potenzial an guten Gastronomen und entsprechenden Locations ist jedenfalls da«, ergänzt »Kaiserhallen«-Chef Wolfgang Kohla, der wie seine Kollegen weiß, wie wichtig gastronomische Aktivitäten mittlerweile geworden sind.

Hendrik Motzer, »City-Bowling«-Inhaber, sieht jede Menge Betätigungspotenzial: »Im Zentrum von Reutlingen hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren viel getan, ohne dass die Interessen der Gastronomen gebündelt worden sind.«

Das soll sich ändern, ohne den »Nachtschwärmern« Konkurrenz zu machen. »Wir sehen uns vielmehr als Ergänzung zu den Nachtschwärmer-Veranstaltungen«, sagt Ottmar, der wie seine Mitstreiter Reutlingen als »Ausgehstadt« in den Köpfen positionieren will.

Neben der Live-Nacht am 4. April wurden bereits weitere Veranstaltungen angedacht. Denkbar, so Kohla, sei im Sommer oder Herbst ein großes Wirtefest sowie eine Art gastronomische Leistungsschau in der Listhalle.

Bevor diesbezüglich aber Pflöcke eingeschlagen werden, muss erst mal die Live-Nacht erfolgreich über die Bühne gehen. Zweifel am Gelingen der Premiere lassen die Gastronomen allerdings nicht aufkommen. (GEA)

Live-Nacht - Tausende von Partygängern streiften durch die Kneipen zwischen Kaiserstraße und Markthalle

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Live-Nacht: »Das Ding macht Spaß auf mehr«
REUTLINGEN. »Hammer, Hammer«, Wolfgang Kohla war happy. Richtig happy. Der Anblick der Menschenmassen in der Oberamteistraße versetzte nicht nur den Wirt der Kaiserhalle, sondern auch die anderen Mitglieder der »Reutlinger Gastro-Initiative« in Hochstimmung bei ihrem nächtlichen Streifzug durch die Innenstadt. Nicht nur in der Oberamteistraße hatten sich fröhliche Partygänger am Samstagabend in großer Zahl eingefunden.

Auch in den anderen der insgesamt 27 beteiligten Kneipen in der Innenstadt wurde die erste Live-Nacht zum Hit. Fast überall herrschte gute Stimmung und drangvolle Enge.

»Das ist wohl die einzige Kneipe, wo es nicht gar so voll ist«, meinte eine Frau vorm Eingang des Kathrinchens. Doch ihr Eindruck trog: der respektvolle Halbkreis, den die Gäste dem Duo »Café 612« beließen, schrumpfte minütlich zusammen angesichts der immer größeren Schar von Partygängern, die in die Kneipe hineinströmte. Da war es gerade mal zehn Uhr und die Live-Bands in den Lokalen hatten gerade seit einer halben Stunde mit Spielen begonnen.

Es passte vieles zusammen an diesem Samstag, vor allem auch, weil die milden Temperaturen zum Flanieren zwischen den einzelnen Lokalitäten einluden - so wie es die Veranstalter auch geplant hatten, die zu diesem Zweck zwischen den einzelnen Live-Auftritten der Bands in allen Lokalen jeweils halbstündige Pausen vereinbart hatten.

So erlebte die Innenstadt ihre erste, fast schon sommerlich anmutende Nacht mit voll besetzten Straßencafés auch noch zu später Stunde und fröhlich durch die Gassen streifenden und feiernden Menschen quer durch die Generationen. Zwar war das Publikum im Schnitt doch überwiegend in den Zwanzigern, aber die ausgewogene Musikmischung von Blues, Rumba, Folk, Soul bis Funk, Pop und Hardrock zog auch die 40-Plus-Generation in die Musikkneipen.

Schon weit vor Mitternacht konnte die Nacht als voller Erfolg gewertet werden für das erklärte Ziel der Gastro-Initiative - ein lebendiges Reutlingen. »Das Ding macht Spaß auf mehr«, jubelte Wolfgang Kohla, der sich auch über die dankbaren Rückmeldungen seiner Kollegen freute.
es General-Anzeigers bei der Reutlinger Polizeidirektion. (an)
Bei aller ausgelassenen Feierlaune gab es in der ersten Live-Nacht erfreulicherweise keinerlei Aussetzer zu vermelden, die das absolut positive Resumee hätten trüben können. »Es war völlig ruhig«, hieß es auf entsprechende Nachfrage des General-Anzeigers bei der Reutlinger Polizeidirektion. (an)




Wahre Pilgerströme in der Altstadt
Erste "Live Nacht" der RGI übertrifft alle Erwartungen und setzt neue Maßstäbe
An ihre Kapazitätsgrenzen stießen die Gastronomiebetriebe am Samstag bei der ersten Reutlinger "Live Nacht". Das neue Veranstaltungskonzept stieß auf große Resonanz und übertraf alle Erwartungen.
Reutlingen Pünktlich um 21.30 Uhr ertönten die ersten Gitarrenklänge und Schlagzeugrhythmen aus den Bars und Kneipen der Innenstadt. Sängerinnen und Sänger von 28 lokalen Musikbands leiteten mit aktuellen Musiktiteln ihres eigenen Repertoires sowie Klassikern der Rock- und Popgeschichte die Runde eins des Eventprogramms ein. Einer Spielzeit von 40 Minuten folgte eine 30-minütige Pause, um es - wie von den Veranstaltern geplant - den Gästen zu ermöglichen, das Lokal und damit das musikalische Angebot des Abend zu wechseln. Die Pausen wurden wie in der Reutlinger Szenekneipe Postbar mit einem Discjockey-Programm ausgefüllt. Während also in den Lokalen das Publikum in dieser halben Stunde kurzfristig weniger wurde, spielten sich auf den Straßen erwartungsgemäß Szenen ab, die man zweifellos als wahre Pilgerströme bezeichnen kann. In Gruppen von bis zu 50 Partyfreudigen wanderten nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere Semester durch die City - und das völlig ohne Konflikte oder gar Randale. Der warme Frühlingsabend ließ ein Bild der Altstadt entstehen, welches man nur vom Wochenmarkt in Erinnerung hat. Man grüßt, bleibt stehen, wenn man jemanden erkennt. So entstehen Treffpunkte auch in den kleineren Verbindungswegen um die Wilhelmstraße herum. "So hab ich diese Ecke immer gern gesehen", berichtete ein Stammgast des Szenelokals Hausbar stehend in einer Menge aus über hundert Jugendlichen in der Oberamteistraße. Die Erfinder der "Live Nacht", die Reutlinger Gastro Initiative RGI, hat an diesem Abend neue Maßstäbe gegenüber vergleichbaren Events gesetzt und lassen auf eine Fortsetzung des Erfolgskonzepts hoffen.




Reutlinger Live-Nacht
Als Antwort auf die zahlreichen Musiknächte, bei denen ein Obulus entrichtet werden muss, um in den verschiedenen Musikkneipen verbilligt an Getränke zu kommen, haben 28 Reutlinger Lokale die erste Live-Nacht ins Leben gerufen.
In allen Lokalen konnten die Bands ohne Eintritt erlebt werden, allerdings gab es die Getränke nicht verbilligt. (Das scheint mir ein erster vernünftiger Schritt weg vom "Flatratesaufen" zu sein)
Hier ein paar Eindrücke aus dem Nürtinger Hof, in welchem die Gönninger Band "Rough Enough" die Gaststube zum Kochen brachte.